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Friedensmeditation

(engl. Original mit Darstellung)

 

Diese Meditation wirkt gegen Zukunftsängste und verbindet dich über dein Herzzentrum mit dem Fluss des Lebens. 

 

Haltung & Mudra: Du sitzt bequem in der einfachen Haltung. Der linke Handrücken befindet sich in der rechten Hand. Der rechte Daumen liegt in der linken Handinnenfläche. Der linke Daumen ist darüber gelegt. Die Finger der rechten Hand umfassen die linke Hand ganz sanft. Dieses Mudra macht friedlich und sicher. Hebe die Hände auf Höhe des Herzzentrums. Sie haben Kontakt mit dem Brustbein. Meditiere auf das Mantra Dhan, Dhan Ram Das Gur (suche Dir Deine Lieblingsversion aus).  

 

Dauer: Beginne mit 11 Minuten und steigere allmählich auf 31 Minuten.

 

Ende: Tief einatmen und entspannen.

 

Kommentar: Diese Meditation heilt Dich von Zukunftsängsten, die durch die in Deinem Unterbewusstsein gelagerten Erinnerungen verursacht werden. Das wird Dich mit Deinem Herzzentrum verbinden. Schönheit liegt in Deinem Geiste. Deine Stärke Deine Ausdauer. Die Intelligenz in Dir ist in Deiner Weite begründet.  - Yogi Bhajan  

 

DHAN DHAN RAM DAS GUR  

Dhan(e) Dhan(e) Ram Das Gur

Dschine Siriaa Tine Savaari-aa Purie Ho-ie Karamat,

Aap(e) Sirdschanhaarä Dhari-aa Sikhie Atäi Sangatie,

Parbrahm(e) Kar Nama-s(e)kaar i-aa Atal(e) Athaaho Atol Tu(n),

Teraa Ant(e) Na Paravaa ri-aa Dschinie Tu(n) Sevie-a Bhaa-o Kar,

See Tudh Par(e) Utaari-aa Lab(e) Lobh(e) Kaam Krodh Moho,

Mar Kadhe Tudh Sapa rvaari-aa Dhan So Teraa Thaan(e) Hey,

Satsch(e) Teraa Päs(e)k aari-aa Nanak(e) Tu(n) Lehnaa Tu(n) Hai,

Gur Amar Tu(n) Vie tschaari-aa Gur Dithaa Taa(n) Man(e) Sadhaari-aa.  

 

Übersetzung

(Quelle: Sat Hari Singh, Mantras im Kundalini Yoga)          

 

Gesegnet, gesegnet sei Guru Ram Das.

Wir rufen in Liebe und Verehrung zu Guru Ram Das. 

Gott selbst hat dich in dieser schönen Form erschaffen. 

Vollkommen ist dein wundervolles Wesen, Gott selbst hat dich damit gekrönt.

Deine Sikhs und die ganze Welt verehren den höchsten Gott in Dir.

Unerschütterlich, unergründlich und unbegreiflich bist Du.

Die, die Dir mit Liebe dienen, geleitest Du über den Ozean der Welt.

Gier, Lüsternheit, Stolz, Zorn und Sucht hast Du besiegt und überwunden.

Geehrt sei Dein Ort, wahrhaftig sind Deine heilenden Werke und Geschenke.

Du bist Nanak, Du bist Angad und ich sehe in Dir auch Amar Das.

Kann ich den Guru endlich sehen, ist meine Seele, ist meine Seele gesundet.

 

Veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Thema Freiheit.

 

 

 

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Meditation für Kinder

(Quelle: Kundalini Yoga as taught by Yogi Bhajan)

 

Die Sinne unserer Kinder müssen heutzutage so viel verarbeiten: Unsere Umwelt wird immer schneller, höher, lauter und auch bunter. Da ist es wichtig, nicht nur uns, sondern auch unseren Kindern Zeiten der Ruhe zu schenken und sie Schweigen und Nichtstun oder auch das Ausüben von Mantras und Mudras zu lehren. Kinder praktizieren das oft von allein, indem sie sich zum Beispiel in die Betrachtung einer Pflanze oder eines Steins versenken. Hier findet ihr eine schöne und einfache Meditation für Kinder. Sie heißt:

 

Ich bin glücklich, ich bin gut

 

Diese Meditation (Link zur Ausübung) wirkt endstressend und heilt Kinder- und auch Erwachsenenängste.

 

Setze Dich in die einfache Haltung. Richte Deine Wirbelsäule auf. Halte die Unterarme parallel zum Körper auf Brusthöhe. Strecke die Zeigefinger aus und balle die anderen Finger zu einer Faust. Beginne folgendes Mantra zu singen und bewege dabei rhythmisch die Unterarme.

 

Mantra:

Ich bin glücklich, ich bin gut.

Ich bin glücklich, ich bin gut.

Sat(e)) Nam, Sat(e) Nam, Sat(e) nam ji

(Wahres Selbst)

Wahe Guru Wahe Guru Wahe Guru ji

(Freude über Weisheit)        

 

übersetzt von Jotijot Kaur, 21.05.2014

 

Veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Thema Kinder.

 

 


 

 

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Den inneren Heiler erwecken: Ein Sadhana, um die Heilenergie in Dir anzuregen    

Quelle: Kundalini Research Institute  (Original im dargestellten Figuren)

 

Anmerkungen: Dies ist ein spezielles zehntägiges Sadhana mit einer Reihe von wunderbaren Meditationen. Die Praktik des Sadhanas ist nur für Fortgeschrittene oder für AnfängerInnen unter Supervision erfahrener Kundalini Yoga LehrerInnen geeignet. Wir empfehlen, während der Ausübung des zehntägigen Sadhanas genügend Ruhephasen (ggf. Massagen, Aufenthalte in der Natur o.ä.) einzuplanen.  

 

Heilenergie ist überall vorhanden. In jedem von uns gibt es einen inneren Raum der Heilung. Du kannst diesen inneren Bereich anzapfen, indem Du die spirituellen Energiekanäle deines Subtilkörpers verfeinerst. Die Praxis dieser Meditation ist sehr, sehr heilig. Wenn die Kundalini Energie erwacht, dann nennt man sie Shabd Brahma, die Stimme Gottes. Sie gibt Deinem Wort die Macht in der Welt etwas zu schaffen. Während der 10 Tage dieses Sadhanas hältst Du die Tantrik Diät ein.

 

10 Tage für die Anregung des inneren Heilungsstromes 

 

TAG 1: Praktiziere die Sushumuna Meditation

TAG 2: Praktiziere die Ida Meditation

TAG 3: Praktiziere die Pingala Meditation

TAG 4 –10: Während der übrigen 7 Tage singst Du täglich für 90 Minuten in einer aufsteigenden Tonfolge: SAA RAY GAA MAA PAA DAA NEE SAA TAA NAA MAA RAA MAA DAA SAA SAA SAY SO HUNG.

So beginnst Du den 4. Tag: Du trinkst von 03:00 Uhr morgens bis um 23:00 Uhr abends für 20 Stunden nichts anderes als Yogitee ohne Honig. Von 23:00 Uhr bis 00:30 chantest Du.

Vom 5. bis zum 10. Tag kannst Du chanten, wann es Dir Dein Tagesplan erlaubt. Ideal wäre es allerdings, wenn Du 24 Stunden später dort beginnen würdest, wo Du das letzte Mal aufgehört hast: 00:30 Uhr bis 02:00 Uhr, 02:00 Uhr bis 03:30 Uhr,  03:30 Uhr bis 05:00 Uhr,  05:00 Uhr bis 06:30 Uhr, 06:30 Uhr bis 08:00 Uhr, 08:00 Uhr bis 09:00 Uhr. So berührst du alle Bereiche deines Unterbewusstseins und reinigst sie. 

 

TAG EINS: Sushumuna Meditation

1) Du sitzt in der einfachen Haltung. Deine Wirbelsäule ist aufgerichtet, das Kinn ist eingezogen und die Brust ist angehoben. Mit Deinem Mund formst Du ein ‚Löwenlächeln’. Die Lippen sind weit auseinander gezogen, so dass Deine Zähne zu sehen sind. Die Zähne des Oberkiefers befinden sich über der unteren Zahnreihe. Lasse aber etwas Raum zwischen den beiden Zahnreihen. Atme mit schnellem Kanonenatem durch den Mund / die Zähen ein und aus. Die Kraft des Atems kommt vom Nabelpunkt. 5 - 11 Minuten 

 

2) Hebe die Arme in einem 60° Winkel hoch. Die Handinnenflächen sind zueinander hin gerichtet.  Visualisiere eine Wasserfläche, die weiter ist als der Ozean und so ungeheuer groß, dass der Horizont nicht sichtbar ist. Das ist die Unendlichkeit selbst. Fühle Deine Sprungbereitschaft. Nimm genau dieses “gerade im Begriff“ sein zu springen wahr. In diesem Gefühl liegt die Kraft. Atme langsam. 3 Minuten.

Kommentar: Mithilfe dieser Haltung und dem korrekten mentalen Zustand kannst Du Deine sexuelle und sinnliche Energie in große Klarheit und Reinheit verwandeln.  

 

3) Halte die Arme weiterhin oben. Mache einen mentalen Sprung ins Wasser. Tauche tiefer und tiefer, mit der Absicht den Grund zu berühren. Tonnen von Wasser befinden sich über Dir. Durchdringe das Wasser Zentimeter für Zentimeter, Kilometer für Kilometer. 1 Minute 

Abschluss: Einatmen, halte den Atem an, entspanne Deinen Körper und lasse ihn wieder an die Oberfläche treiben. Schenke Deinem Körper die Leichtigkeit des Atems. Wenn Du Luftnot empfindest, tauchst Du schneller auf. Wenn Du wahrnehmen kannst, wie Dein Kopf die Wasseroberfläche durchschneidet, atmest Du aus und entspannst. Maximalzeit: 1 Minute.   

Kommentar: Binnen zweieinhalb Stunden, nachdem Du dieses Set praktiziert hast, wirst Du die spezielle Energie wahrnehmen, die es erzeugt.   

 

TAG ZWEI: Ida Meditation

1) Du sitzt in der einfachen Haltung. Du hebst den linken Arm seitlich in einem 45° Winkel hoch.  Entspanne die Hand und die Finger und lasse die Hand am Handgelenk los. Mache mit der rechten Hand eine Pumpbewegung. Strecke hierfür den rechten Arm seitlich aus. Er ist parallel zum Boden hin ausgerichtet. Die Hand zeigt nach vorne und dann zum Herzzentrum. Atme durch den gerundeten Mund ein und aus (Ein- und Ausatmen stehen in gleichem Verhältnis zueinander. Atme vom ersten Chakra aus. Atme kräftig für 5 – 11 Minuten. 

 

2a) Führe deine Hände vor der Brustmitte zusammen und forme eine Lotusblüte. Schaue innerlich auf den  Augenbrauenpunkt. Stelle Dir einen Bildschirm vor, auf dem Du die Worte HAR HAR HAR WHA-HAY GURU ablesen kannst und wiederhole diese Worte 3 Minuten lang im Geiste.

b) Fokussiere dann auf den Lotus in Deiner Hand. Imaginiere eine wunderschöne, blütengeschmückte Frau. Sie duftet zart. Das ist Lakshmi, die Göttin von Wohlstand und Erfolg. Nach alter Überlieferung wird sie zusammen mit zwei weißen Elefanten dargestellt, die sie mit Girlanden schmücken, Rosenblätter auf sie streuen oder mit Nektarwasser besprühen. Meditiere für 3 Minuten und fühle Freude.

c) Verbinde innerlich beide Bilder innerlich miteinander. Meditiere für 3 Minuten.

d) Meditiere auf einen Lichtstrahl, der von Deinem Augenbrauenpunkt ausgeht. Lausche einem Gong und projiziere Licht mit jedem Gongschlag. Für 7 Minuten.

 

3) Wiederhole die erste Übung der Ida Meditation für 1 – 3 Minuten.

 

4) Führe Deine Hände in Gebetshaltung vor Deinem Herzzentrum zusammen. Meditiere. Konzentriere Dich auf Deine Handflächen und neutralisiere Deine Energie. Höre währenddessen „Naad, the Blessing“ von Sangeet Kaur. 4 Minuten.

 

TAG DREI: Pingala Meditation

1) Du sitzt in der einfachen Haltung. Du formst deine Hände so, als würdest Du etwas betrachten (schaue geradeaus zwischen Daumen und Handflächen hindurch). Bewege dabei abwechselnd eine Hand für 45 cm vor und zurück. Bewege die Hände schnell. Verbinde die Handbewegung mit einem rhythmischen Feueratem. Pumpe Deinen Nabel. Schließe Deine Augen während der letzten 15-20 Sekunden. 7-11 Minuten 

 

2) Atme ein und breite Deine Arme seitlich aus. Stelle Dir vor, dass Du ein großer Adler bist. Fliege wie ein Adler. Du kannst das Flugmuster wählen, das zu Dir passt. Atme lang und tief. Fliege in Richtung Himmel. 5-11 Minuten.   

 

3) Atme tief ein und breite Deine Flügel so weit wie möglich aus. Konzentriere Dich auf die Kraft in Deinen Fingerspitzen. Atme aus. Schlage Deine Flügel auf und nieder, so schnell Du kannst. Fahre damit fort. Atme durch die Zähne wieder ein. Mache dabei ein zischendes Geräusch. 2-3 Minuten 

 

4) Atme tief ein, halte den Atem für 16 Schläge an und ziehe dabei den Nabelpunkt fest nach innen. Atme aus. Wiederhole diese Atemweise noch zwei Mal. Entspanne, öffne Deine Augen und singe für 5 Minuten ein Mantra mit einer beschwingten und fröhlichen Melodie.

 

übersetzt von Bettina Sat Hari Kaur Stülpnagel, 10.04.2014

 

Veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Thema "Heilen im Wassermannzeitalter"

 


 

 

 

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Meditation für das Selbstwahrnehmungssystem (Original)

(Unterrichtet von Yogi Bhajan am 21. August 2000 in Espanola, Neu Mexiko, USA)

 

"Die Entscheidungsfaktoren in unseren Leben sind unsere Vorlieben und Abneigungen. Weder unser Wahrnehmungssystem noch unser intuitives System spielen eine Rolle. So funktionieren wir leider nicht. Obwohl unsere Sinne viel machtvoller sind als wir selbst, entwickeln wir sie nicht. Der sensorische Mensch ist ein positiver Mensch. Wo auch immer er sich aufhält, umgibt ihn Positivität. Seine Beziehungen funktionieren reibungslos. Er fließt mit dem Willen Gottes. Er gleitet durch das Leben. Aber genau genommen vertrauen wir nicht auf die Größe Gottes. Auf diese Weise begrenzen wir unsere Fähigkeiten. Du beziehst Dich nicht auf die Seele einer Person, sondern beziehst Dich nur auf das Körperliche und das Körperliche ist ziemlich trügerisch. Das ist der Grund, weshalb unsere physischen Beziehungen sehr begrenzt sind. Für einen sensorisch funktionierenden Menschen ist kein Betrug möglich. Wenn eine mit ihren Sinnen verbundene Person sich nach ihrem Selbstwahrnehmungssystem richtet und von daher reflektiert, dann kann sie oder er begreifen, in welche Richtung der Weg führt, den er oder sie gerade geht. Es ist eines der zuverlässigsten Systeme. Wir haben eine Meditation, um uns mit diesem System zu verbinden. Jetzt werden wir wirklich zu Menschen des Wassermannzeitalters." Yogi Bhajan

 

Haltung:  Du befindest Dich in der einfachen Haltung. 

Mudra: Du kreierst ein Dreieck auf der Höhe des Herzzentrums, indem Du die rechte Hand über die linke Hand legst. Die Arme sind parallel zum Boden hin ausgerichtet und die Hände weisen nach unten.

Konzentration: Schaue auf Deine Nasenspitze.

Atmung: Forme ein ‚O’ mit Deinen Lippen und sauge die Luft  durch Deinen Mund ein. Trinke die Luft. Fülle Deine Lingen vollkommen mit Luft. Atme durch die Nasenlöcher aus. Nimm wahr, wie stark und behaglich Du Dich fühlen kannst. Der Atem sollte ganz stetig, mechanisch und lang sein. Halte das Dreieck, die Wirbelsäule bleibt gerade aufgerichtet. Sei aktiv beteiligt Jetzt ist die Zeit für Deine Hingabe, Deinen Mut, um Deine Sinne stärken und etwas zu erreichen.

Zeit: Fahre fort für 31 Minuten.

Ende: Atme tief ein. Halte denn Atem mit aller Macht an. Atme aus. Wiederhole zweimal. Nach dem letzten Einatmen drücke jede Faser und jeden Nerv Deines Körpers zusammen. Atme aus und lasse los.

Entspanne.   

 

Kommentar:

"Du siehst den Unterschied, denn Du immer machen kannst. Es kommt nicht von außen. Es kommt aus Deinem Inneren. Du verstehst das nicht. Es gibt eine Erde, es gibt ein Universum, es gibt eine Galaxie (es gibt 4000 Galaxien). Das alles steht untereinander in gigantischer Wechselwirkung – ungeheuer groß und wenn wir beginnen, diese Übungen zu praktizieren, dann fangen wir damit an dieses System wahrzunehmen." Yogi Bhajan © The Teachings of Yogi Bhajan

 

übersetzt von Jotijot Kaur, 24.03.2014

 

Veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Thema "Wassermannzeitalter und seine Herausforderungen"

 


 

 

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Meditation zur Stimulation der inneren Führung

(Quelle: Yogi Bhajan am 18. 05.1990)

 

(Anmerkung: Praktiziere diese Meditation am Abend. Wichtig: Iss tagsüber so viele Cantaloupe - Melonen wie möglich.)

 

1. Teil Haltung: Drücke die Ellenbogen gegen deine Rippen. Hebe deine Arme hoch. Sie befinden sich vor Dir im 45 Grad Winkel zu deiner Brust. Die Handteller sind nur leicht gekrümmt (fast flach) und entspannt. Sie zeigen nach oben. Konzentration: Konzentriere deinen Blick auf die Nasenspitze.

 

Atmung: Atme sehr langsam und tief. Versuche durch das linke Nasenloch einzuatmen und durch das rechte Nasenloch auszuatmen. Konzentriere dich auf die wechselnde Nasenlochatmung (ohne die Finger zu benutzen).

Hintergrund: Spiele das Mantra Say Saraswati von Nirinjan Kaur.

Zeit: Meditiere für 20 Minuten.

Ende: Atme tief ein und halte den Atem für 20 Sekunden an. Drücke alle Organe und den Brustkorb von unten bis oben zusammen. Atme aus. Wiederhole noch zweimal, dann entspanne für 5 Minuten.  

 

2. Teil a. Mudra und Ausführung: Drücke die vier Fingerspitzen und die Daumen jeder Hand sehr kräftig zusammen. Platziere beide Hände vor dem Mund. Hebe die Ellenbogen seitlich hoch, so dass sie eine Linie mit den Schultern bilden, dann senke sie wieder. Halte die Hände die ganze Zeit vor dem Gesicht und bewege die Hände so wenig wie möglich. Nur die Ellenbogen (und Arme) bewegen sich auf und nieder.

 

Konzentration: Fokussiere auf die Nasenspitze.

Atmung: Keine besondere Atemweise angegeben. Atme vollständig!

Hintergrund: Rakhe Rakhanhar von Nirinjan Kaur.

Zeit: 5 Minuten b. Mudra und Ausführung: Drücke die Fingerspitzen jeder Hand weiterhin fest zusammen. Die Hände befinden sich vor deinem Gesicht. Beginne nun die Hände auf und nieder zu bewegen. Du hebst sie über deinen Kopf (wenn du einen Turban trägst, dann hebst du deine Hände bis hin zum allerobersten Rand deines Turbans). Die Hände strecken sich und sind beinahe flach, wenn die Arme oben sind. Auch die Fingers sind gerade ausgestreckt (die Finger jeder Hand lösen sich voneinander) Wenn die Hände sich wieder auf Höhe deines Gesichtes senken, dann sind die Hände konkav (hohl) und auch die Finger sind gebogen. Drücke die Fingerspitzen jeder Hand wieder zusammen. Die Hände sollten nicht höher gehoben werden als 60 cm (gemessen vom Nacken her).

Kommentar: Bewege die Arme und Hände so schnell wie möglich. Je schneller Du Dich bewegst, desto mehr entspannst Du Dich innerlich. Diese Übung ist gut für die Augen, die Nase, den Hals, die Haut und die Rippen.

Ende von Nr. 2: Atme tief ein. Halte den Atem an. Gib maximalen Druck auf die Fingerspitzen. Praktiziere das dreimal. Das erste Mal hältst Du den Atem für 10 Sekunden an, das zweite Mal für 15 Sekunden und das dritte Mal für 20 Sekunden. 

 

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Hausaufgabe: Iss während der nächsten 7 Tage so viele Cantaloupe - Melonen, Papaya und Ananas wie möglich. 

 

Kommentar: Genau das, was Du nun in Deinem Körper stimuliert hast, wirst Du nötig haben. Iss während der nächsten Tage folgende Früchte (so viele Du nur essen kannst): Cantaloupe - Melonen, Papaya und Ananas. Wenn Du nur eine oder vielleicht gar keine dieser Früchte magst, dann halte Dir einfach die Nase zu.

 

Was kann ich dazu sagen? Dein physischer Körper wird vernünftig sein und die Früchte akzeptieren und Dich mit Gesundheit beschenken. Dein Körper wird  stimuliert und das Drüsensystem kann optimal sekretieren.   

 

(Anmerkung: Bitte nur essen, wenn keine Allergien gegen diese Früchte vorhanden sind oder auftreten!)

 

Iss für eine Woche diese Früchte. Die Zuckermelone sollte reif sein, aber nicht stinken. Eine Überdosis dieser Früchte kann Dir einen großen Dienst leisten. Das schenkt Dir Ausgeglichenheit, Mut und Kraft.  Du brauchst das.         

 

übersetzt von Bettina Sat Hari Kaur Stülpnagel, 27.02.2014

 

Veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Thema "Glück & Unglück"

 


 

 

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Meditation, um die unendliche, innere Kraft zu finden.  

(Original: To Find the Infinite Power Within, KRI, Yogi Bhajan 27.06.1996)

 

Mudra: Du sitzt in der einfachen Haltung. Du beugst die Ringfinger und die kleinen Finger beider Hände und drückst sie mit den Daumen sanft gegen die Handinnenseiten. Strecke die Zeige- und Mittelfinger beider Hände nach oben aus und spreize sie weit auseinander. Die Finger sind ganz steif und gerade ausgerichtet.  

Hebe die Hände auf Höhe der Ohren. Sie sind etwa 20 cm von den Ohren entfernt. Richte die Wirbelsäule gerade auf. Ziehe Dein Kinn zum Hals hin. Hebe die Brust bis zu dem Punkt, an dem die Schulterblätter beginnen zueinander hin zu wandern. Das kann Druck auf den oberen Rücken verursachen. Halte den Kopf hoch. Lasse Deine Kraft fließen.  

Augen: Geschlossen.  

Atem: Atme so lang und so tief Du kannst.  

Musik/Zeit: Meditiere insgesamt für 11 Minuten. Teile die Zeit folgendermaßen ein:      

7½ Minuten stille Meditation.  Atme lang und tief.       

2½ Minuten, höre das Mantra "Ong Namo, Guru Dev Namo" von Nirinjan Kaur und Guruprem Singh.

 

Meditiere still und atme lang und tief. Halte die Position. 

Singe für 1 Minute das Mantra. Halte die Position.  

 

Ende: Atme tief ein und entspanne.  

Kommentar: Der Druck in den Schulterblätter sollte so groß sein, dass der Bereich schmerzt oder sich sogar taub anfühlt. Das setzt alle Spannungen, die in den Muskeln gespeichert sind, frei. Die Sushumna (zentrale Energiekanal) kann sich weiten. Gib hohen Druck in die Schulterblätter. Wenn Du keine Schmerzen in Deinen Schulterblättern wahrnehmen kannst, dann passiert nichts. Überwinde die Schmerzen und die Hindernisse. Besiege Dich selbst. Während dieser Meditation hast Du die erste Beziehung mit Deinem Selbst. In der vollkommenen Stille wird die Welt zu Dir sprechen. Nimm die unendliche Kraft in Dir wahr. Lasse Deine Liebe siegen.  

 

Übersetzt von Jotijot Kaur, 06.02.2014

 

Veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Thema "Haben Tiere eine Seele?"

 


 

 

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Meditation zur Heilung eines gebrochenen Herzens

(Quelle: I am a Woman Essential Kriyas, Seite. 82, Autor: Yogi Bhajan) 

 

Diese Meditation wirkt sehr entspannend, wenn Du sie erst einmal verstehst. Das vegetative Nervensystem kann loslassen. So wird Dein Atem ganz automatisch tiefer und meditativer. Die logische Konsequenz daraus ist Beruhigung und Regeneration für Herz und Geist.

 

Um emotionale Wunden des Herzens zu heilen, muss man die Nerven beruhigen, welche die Wunden halten. Man weiß, dass der Riss oder Bruch einer Beziehung (zu jemanden oder zu sich selbst) eine beinahe identische Reaktion des Nervensystems und Gehirns nach sich zieht, wie Betroffene es nach einer physischen Verletzung beziehungsweise den Verlust eines Körperteils erfahren.

 

Das Mudra schafft Gleichgewicht. Es erzeugt einen feinen Druck. Diese subtile Kraft wirkt ausgleichend auf den Herzmeridian. Er verläuft entlang des kleinen Fingers und des äußeren Unterarms. Das regt wiederum die sogenannten „Aktionsnervverbindung“ mit dem vegetativen Nervensystem an. Es kann sich auf diese Weise neu einstellen. Wichtig ist aber, dass die Unterarme parallel zum Boden gehalten werden. Schlussendlich nutzt das Mantra die pranische Wirkung, die saturnischen und luftigen Qualitäten des Mittelfingers, um die übriggebliebenen Gefühlsstürme hinunter zu kühlen.

 

Haltung: Du sitzt in der einfachen Haltung. Die Wirbelsäule ist aufgerichtet. Ziehe die Nackenschleuse (leicht).

Mudra: Führe die Handflächen zusammen. Sie berühren sich nur leicht. Die Mittelfingerspitzen (Saturnfinger) befinden sich auf Höhe des dritten Auges. Halte die Unterarme parallel zum Boden hin ausgerichtet, die Ellenbogen bleiben oben. Schaue nach innen. 

Es ist kein Mantra und auch keine spezifische Atemweise angegeben.

Zeit: Meditiere für 11, 31 oder 62 Minuten.

Ende: Einatmen, ausatmen, den Atem fließen lassen. Hebe die Arme für 2 Minuten hoch. Die Hände sind miteinander verschränkt. 

 

übersetzt von Jotijot Kaur, 20.01.2014

 

Mehr zum Thema "Herz"

 


 

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"Subagh Kriya" - Einladung für universellen Wohlstand

Unterrichtet von Yogi Bhajan auf dem Summer Solstice 1996, ©The Teachings of Yogi Bhajan, veröffentlicht von Aquarian Times, Herbst 2001

 

Einleitungstext

 

Subagh Kriya ist eine fünfteilige Kriya. Jeder Teil wird für eine bestimmte Zeit praktiziert: Übe entweder für 3 oder für 11 Minuten. Überschreite die Zeit von 11 Minuten nicht. Die Meditation Nr. 1 kann unabhängig von den restlichen Übungen praktiziert werden.

 


Meditation Nr. 1

Um wohlhabend und erfolgreich zu werden, benötigt man Stärke. Das bedeutet, dass die Transmissionen Deines Gehirns und die Leistung Deiner Intuition so gut funktionieren, dass Du bei Entscheidungen augenblicklich weißt, was Du zu tun hast. Wenn Du diese Meditation praktizierst, dann kannst Du sofort umschalten. Wenn Du zum Beispiel den Rückwärtsgang einlegen musst, dann bewegst Du Dich Du auch wirklich rückwärts. Wenn Du gezwungen bist voranzugehen, kannst Du gleichermaßen nach vorne gehen.

 

Das ist eine alte und einfache Lehre. (Yogi Bhajan zeigt auf die Außenseite der Hand und auf den kleinen Finger.)  Das wird „Mond“ genannt. Diese Seite meiner Hand entlang des Zeigefingers nennt man "Jupiter". Nimm die Daumen unter die Zeigefinger. Ich schlage die Jupiterseiten gegeneinander, ich schlage die Mondseiten gegeneinander. Du denkst Dir vielleicht: "Und was bewirkt das?". Diese Übung bringt Deinen Kopf in Ordnung.

 

Mit jedem Schlag chantest Du das Tantric Har. Wechsle immer zwischen Mond- und Jupiterseiten hin und her. Die Hände befinden sich auf Höhe des Herzzentrums. Die Augen sind 1/10 geöffnet. Du fokussierst auf die Nasenspitze. Diese Übung sollte nicht länger als 3 Minuten praktiziert werden, gerade wenn man tagsüber arbeitet, weil man sonst zu reich wird. Nein, nein. Ich mache keine Scherze. Hey Leute, ihr denkt, ich mache Witze! Auf geht’s! Lasst uns mit der Arbeit beginnen. Die Meditation stimuliert den Geist / Mind: Mondzentrum und Jupiter. Wenn Jupiter und Mond zusammenkommen, dann führt kein Weg an der Schaffung von Wohlstand vorbei. Ich spreche nicht von Geld. Geld ist ein ordinäres Wort. Geld ist nur Mittel zum Zweck. Ich spreche von Wohlstand. Der wird zu Dir kommen.

 

Ich behaupte: Es ist alles in Dir. Es ist nichts draußen. Belebe bestimmte Teile Deines Gehirns. Ich tue nichts. Es wird funktionieren! 

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Meditation Nr. 2

Zu manchen Zeiten bist niedergeschlagen und dann es gibt Zeiten, da bist Du obenauf.  Wenn Du obenauf bist, dann tust Du üblicherweise die falschen Dinge. Hört ihr mir zu? Und wenn Du schlecht drauf bist, dann machst Du immer verkehrte Sachen. Das ist eine Tatsache. Wenn Du obenauf und beeindruckt bist, dann benutzt Du Deine Intuition nicht. 

 

Strecke Deine Arme in einem Winkel von 60° aus. Öffne Deine Finger und spreize sie weit auseinander. Die Finger müssen ganz steif sein. Wenn Du diese Übung korrekt ausführst, dann wirst Du Resultate erhalten. Ich erkläre die Übung nur. Ich werde sie nicht für Dich machen. Schau mal, wie steif meine Finger sind. Sie sind weit gespreizt. Jetzt überkreuze die Arme abwechselnd links über rechts, rechts über links, in einem Rhythmus mit dem Tantric Har. Die Finger bleiben ausgestreckt und gespreizt. Schaut mal: Rechts vorne, links hinten. Finger weit gespreizt, Arme geöffnet. Links vorne, rechts hinten.

Meditation Nr. 3

Nun folgt ein englisches Mantra. Mache Fäuste mit beiden Händen. Die Daumen befinden sich innerhalb der Fäuste. Drücke die Daumen sehr kräftig, so als würdest Du alles Blut aus ihnen herauspressen wollen. Drücke, drücke, drücke so kräftig Du kannst. Hebe die Arme in einem 60° Grad Winkel hoch. 

 

Bewege die Arme in kleinen Kreisen nach rückwärts. Drücke die Daumen. Drücke, drücke, drücke kräftig. Mit jedem Kreisen der Arme chantest du „God.“ Singe „God“ kraftvoll vom Nabel her. Vorwärts Machos. Ihr kommt aus der Form. Vom Nabel her! Okay, okay, das war’s.

 

Das  Wort "God" (Gott) besteht aus drei Buchstaben: "G," welcher für „generate“ (erzeugen) steht, "O," welcher für „organize“ (gestalten) steht und "D," welcher für „deliver“ (liefern) und „destroy“ (zerstören) steht. Das ergibt drei Töne: G-0-D. God (Gott).  Wenn man "God" von hier aus chantet (zeigt auf seinen Nabelpunkt), dann kann Gott einen hören. Wenn Du Gott nur mit Deinem Mund singst, macht es keinen Unterschied. Er hört es nicht einmal. Es ist wesentlich für diese Meditation, dass Du beim Singen die Daumen wirklich kräftig drückst. Die Kreise müssen kraftvoll ausgeübt werden. Der ganze Rücken wackelt dabei. Manchmal hast Du vielleicht das Gefühl, Du würdest abheben. Keine Sorge! Das ist keine unbedeutende Übung. Nun mach weiter: Strecke, fest, fest, so fest Du kannst. Kreise kräftig!

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Meditation Nr. 4

Also gut, entspanne. Wenn in Deinem Leben nichts mehr hilft und Du Dich an gar nichts mehr erinnerst – Du nur raus möchtest aus dem Schlamassel, aber niemanden erreichst, dann ist diese Meditation die Rettung. (Zeigt die Übungshaltung: Die rechte Hand ist oben und die linke Hand unten. Die Hände überkreuzen sich.)

 

Har Haräy Hari, Wahe Guru.  Die Tonfrequenz des Mantras wird mit Hilfe der Zunge und des oberen Gaumens kreiert.  Har Haräy Hari, Wahe Guru (Wahe wird  "wa-häy" ausgesprochen). Fahre mit einem monotonen Chant in einer tiefen Stimmlage fort. Wie die Tibeter. Mach weiter. Tiefer – aus tiefstem Grunde. Hacke dein Karma für immer ab. Singe in einer noch tieferen Tonlage vom Nabel her. Probiere es wahrhaftig. 

 

Lasse nicht nach (6 Minuten). Nun flüstere. Flüstere kräftig. Nutze das Prana (Atem). Verbrenne jedes Leiden. Verändere den Stoffwechsel (3 Minuten). Pfeife (2 Minuten).  Beende die Meditation. (Wenn Du diese Meditation für 3 Minuten ausüben willst, dann praktiziere jeden der drei Teile für 1 Minute.)

Meditation Nr. 5

Hebe die Arme auf Höhe der Schultern. Der rechte Arm befindet sich über dem linken Arm. Atme lang und tief. Bitte beachte: Hände und Arme bleiben während der gesamten  Übungsdauer parallel zum Boden hin ausgerichtet! 

 

Die Wirbelsäule ist während der gesamten Übungsdauer korrekt aufgerichtet. Du atmest einen Atemzug in der Minute. Du atmest 20 Sekunden lang ein, Du hältst den Atem für 20 Sekunden an, Du atmest 20 Sekunden lang aus. Probiere die Meditation aus, um zu begreifen, wie sie funktioniert.  Atme bewusst einen Atemzug pro Minute.

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Vorliegendes Übungsset ist eine vollständige Übungsreihe und trägt den Namen Subagh Kriya.

 

Wenn durch Gottes Willen für jemanden Unglück vorherbestimmt ist, dann kann die Person mit Hilfe dieses Sets das Unglück in Glück verwandeln. Ich sage nicht "vom Menschen geschaffen". Ich behaupte, dass wenn Gott selbst bestimmt hat, dass Du ein unglückliches Leben führen sollst, kannst Du mittels der Subagh Kriya Deinen persönlichen Ruin in Wohlstand, Glück und Erfolg umwandeln. 

 

Das ist die heiligste und machtvollste Kriya des Kundalini Yoga. Sie besteht aus einzelnen Teilen. Du kannst jeden dieser Teile entweder für 3 oder für 11 Minuten praktizieren, bitte nicht länger! Wenn du 3 Minuten üben willst, dann führe die einzelnen Teile für 3 Minuten, für 3 Minuten, für 3 Minuten, für 3 Minuten und für 3 Minuten aus. Wenn du 11 Minuten üben willst, dann praktiziere 11, 11, 11, 11, 11. Das ist die Zeit. Überziehe sie nicht. Ich wiederhole: Überziehe die Zeit nicht. Ich rate Dir, Dich sehr umsichtig und ruhig zu bewegen. Praktiziere liebevoll.

 

übersetzt von Bettina Sat Hari Kaur Stülpnagel, 06.01.2014

 


 

 

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Meditation, um Wut und Zorn loszulassen

Diese Meditation unterstützt Dich Altes loszulassen, so dass Du neue Erfahrungen machen kannst. Sie löst innere Blockaden. Deine Lebensenergie kann frei fließen. So kannst Du emotional erwachsen werden. Du kannst Verantwortung für Deine Handlungen übernehmen. Wenn man keine Erfahrung mit dem Kundalini Yoga hat, dann ist es ratsam, diese Übung mit einem(r) Kundalini Yoga Lehrer/in zu praktizieren.  

 

Ausführung Einstimmung: “Ong Namo Guru Dev Namo”.

Sitzhaltung: Setze Dich in die einfache Haltung. Strecke Deine Arme seitlich parallel zum Boden aus.

Mudra: Zeige- und Mittelfinger sind gestreckt. Die Daumen halten die Ringfinger und die kleinen Finger in Position. Deine Handinnenflächen zeigen nach vorne und die Finger zur Seite.

Atmung: Du saugst die Luft durch die geschlossenen Zähne ein und atmest durch die Nase aus. Abschluss: Praktiziere für 11 Minuten. Atme zum Abschluss tief ein, halte den Atem für 10 Sekunden an. Richte die Wirbelsäule auf. Spanne alle Muskeln an. Arme bleiben ausgestreckt, dann atme aus. Wiederhole diese Sequenz noch zwei Mal.

Entspanne. Erlaube dir einen Augenblick der Ruhe. Atme lang und tief. Entspanne Schultern und Nacken.

Tipp: Du kannst erst mal mit einer Übungszeit von 5 Minuten beginnen und die Zeit allmählich bis zu der Übungsdauer von 11 Minuten ausdehnen  

Ausklang: Singe 3x  das Mantra „Sat Nam“.

 

übersetzt Jotijot Kaur, 09.12.2013

 

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